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Parodontologie im Gertrudiscenter Bochum

Eine durch Bakterien hervorgerufene chronische Entzündung des Zahnhalteapparates wird als Parodontitis (umgangssprachlich Parodontose) bezeichnet. Über einen längeren Zeitraum hinweg zerstören diese Bakterien das Zahnfleisch und den Kieferknochen – die Parodontitis gilt als häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen. Anfänglich ist nur das Zahnfleisch empfindlich und zieht sich zurück; breitet sich die Entzündung bis zum Kieferknochen aus, werden die Zähne zunehmend lockerer und es kann im schlimmsten Fall zum Ausfall der Zähne kommen.

Parodontologie und Parodontitis-Behandlung in der Zahnarztpraxis N. Gosic
Frühzeitige Diagnostik Wissenschaftlich gestütztes Konzept 3-Stufen-Behandlungskonzept Nachsorge alle 6 Monate
Grundlagen

Was ist eine Parodontitis?

Die Parodontitis, im Volksmund „Parodontose“, ist ein multifaktorielles Geschehen. Es handelt sich dabei um eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Eine Parodontitis betrifft das Zahnfleisch, den Kieferknochen und die Fasern, die die Zähne im Kiefer halten.

Die Hauptursache ist eine mangelnde bzw. ineffiziente Mundhygiene inkl. sämtlicher Zahnzwischenräume. Körperlicher und geistiger Stress, starkes Rauchen, Alkoholkonsum und der Faktor Genetik begünstigen die Entstehung entzündlicher Prozesse des Zahnhalteapparates. Diese Erkrankung ist fortschreitend und kann nicht vollständig geheilt werden, es sei denn, die Parodontitis wird frühzeitig behandelt.

Entstehung

Wie entsteht eine Parodontitis?

Die Parodontitis wird in der Regel durch Bakterien verursacht, die sich in Plaque und Zahnstein ansiedeln. Eine Parodontitis beginnt in der Regel mit einer sogenannten Gingivitis, einer Entzündung des Zahnfleisches. Dies kann durch unzureichende Mundhygiene, Rauchen, schlechte Ernährung oder genetische Faktoren verursacht werden. Wenn die Gingivitis nicht behandelt wird, kann sie sich auf die tieferen Schichten des Zahnhalteapparats ausbreiten und zu einer Parodontitis entwickeln. Eine unbehandelte Parodontitis kann zu Zahnfleischbluten, Zahnlockerung und letztendlich sogar zum Verlust von Zähnen führen.

Woran erkennt man es

Symptome einer Parodontitis

Zahnfleischbluten
Zahnfleischentzündungen
Schlechter Atem
Empfindlichkeit der Zähne
Zahnfleischtaschenbildung
Knochenabbau um die Zahnwurzeln
Zahnfleischverlust und freiliegende Zahnhälse
Bildung von Vereiterungen
Und schließlich Zahnverlust
Diagnose

Parodontitis Diagnose

Unglücklicherweise verursacht die Parodontitis keinerlei Schmerzen. Aus diesem Grund sind regelmäßige Besuche beim Zahnarzt notwendig, um eine Parodontose frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Im Alltag ist es allerdings so, dass die Parodontose viel zu spät erkannt wird, weil Patienten teilweise jahrelang den Zahnarzt meiden.

Unentdeckt oder unbehandelt können sich Bakterien unter dem Zahnfleisch ausbreiten und anlagebedingt eine Entzündungsreaktion verursachen. Der damit einhergehende Knochenabbau ist abhängig von dem Entzündungsgrad. Mit der Diagnose „Parodontitis“ ist nach der Therapie beim Zahnarzt eine lebenslange, intensive Mitarbeit und intensive Mundhygiene durch den Patienten eine Voraussetzung, um die eigenen Zähne so lange wie möglich zu erhalten.

Behandlung

Parodontosebehandlung bei den Zahnärzten im Gertrudiscenter Bochum

Früherkennung, nachhaltiges Therapieren und ein wissenschaftlich gestütztes Behandlungskonzept können dem Zahnverlust in vielen Fällen vorbeugen. Ziel ist es, die bakterielle Belastung zu reduzieren oder zu eliminieren, um die entzündlichen Prozesse auf lange Sicht zu stoppen. In der Regel verläuft die Therapie in drei Stufen:

01

Professionelle Zahnreinigung

Zunächst werden harte Ablagerungen, Plaque und Zahnstein durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt. Dieser Vorgang muss bei Bedarf mehrmals wiederholt werden, da die Bakterien sehr aggressiv sind und eine solche Behandlung bei einmaliger Anwendung den Bakterien nichts anhaben kann. Hierbei kann auch begleitend eine antibiotische Therapie eingeleitet werden.

02

Reinigung & Glättung der Wurzeloberflächen

Mechanische Reinigung und Glättung der Wurzeloberflächen in den betroffenen Bereichen. Somit wird der Biofilm zerstört, welcher als Nährboden für die Bakterien dient, und einer Geweberegeneration steht nichts mehr im Wege. Allerdings bildet sich an den defekten Stellen kein Knochen mehr, sondern Fasern, welche die Knochendefekte kleiner erscheinen lassen.

03

Konsequente Nachsorge

Damit dieser Erfolg langfristig erhalten werden kann, muss eine konsequente Nachsorge mit engmaschigen Terminen bei der Dentalhygiene durchgeführt werden. Vernachlässigt man diese Tatsache, kann sich der Biofilm nach kurzer Zeit erneut aufbauen und der Krankheitsverlauf beginnt von neuem. Allerdings ist auch eine Mitarbeit des Patienten unabdingbar. Eine täglich gründliche Mundhygiene sowie die Verwendung von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten (Interdentalbürsten) tragen dazu bei, dass der erzielte Erfolg auch lange aufrechterhalten werden kann.

Zudem sollte alle 6 Monate eine professionelle Zahnreinigung durch unsere Dentalhygienikerin durchgeführt werden.

Schützen Sie Ihren Zahnhalteapparat.

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